Soso, nach­dem Horst See­ho­fer jetzt also ein NOKIA-Han­dy hat­te, will er es aus Soli­da­ri­tät mit den Nord­lich­tern abge­ben und sich ein ande­res kau­fen, schreibt die net­zei­tung1. Kann ich ja ver­ste­hen. Das ist einem wacke­ren deut­schen Staats­bür­ger auch kaum ver­ständ­lich zu machen, war­um man erst in die Selbst­hei­lungs­kräf­te der Wirt­schaft inves­tiert mit Sub­ven­tio­nen, und sich dann wun­dert, war­um ein Unter­neh­men nach Ana­ly­se sei­ner Zah­len auf die Idee kommt, dass es woan­ders kos­ten­güns­ti­ger pro­du­zie­ren kann.
So ist das mit dem Kapi­ta­lis­mus, Horst. Da ist sich Jeder selbst der Nächs­te. Es gibt kei­ne Moral, es gibt Bilan­zen. Da ist es nur ein schwa­cher Trost, dass es den Rumä­nen in ein paar Jah­ren auch nicht bes­ser geht als den Bochu­mern. Hät­te man nur in den ört­li­chen Mit­tel­stand oder die Bil­dung inves­tiert. Hät­te. Tja, und nu sin se wech, die Fin­nen.
Hof­fent­lich kauft sich der Horst jetzt kein Han­dy von BenQ…


  1. das macht er in der Funk­ti­on als Ver­brau­cher­mi­nis­ter, nicht als Land­wirt­schafts­mi­nis­ter