Jetzt ist doch glatt ein Klä­ger vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt (!) mit einem Eil­an­trag geschei­tert, weil er sich doch das Rauch­ver­bot in öffent­li­chen Räu­men in sei­nen Grund­rech­ten ein­ge­schränkt fühl­te1.
Frü­her hieß es mal: Tole­ranz kön­ne man von den Rau­chern ler­nen, es habe sich noch nie ein Rau­cher über einen Nicht­rau­cher beschwert. Aber nach­dem es sich her­um­ge­spro­chen hat, dass durch Rau­chen — auch pas­si­ves Mit­rau­chen — erheb­li­che gesund­heit­li­che Schä­den ent­ste­hen, die sich mit­un­ter erst Jahr­zehn­te spä­ter äußern, ste­hen die armen Süch­ti­gen noch mehr unter Druck. Denn, let’s face it: Rau­chen ist eine Sucht. Und Sucht ist eine Krank­heit. Dum­mer­wei­se eben eine, unter der auch die Umwelt lei­det — in jeder Hin­sicht.
Da muss man sich nur mal mit einem Arzt unter­hal­ten, der täg­lich die kaput­ten Gefä­ße sieht. Rau­chen ist nicht nur töd­lich, wie die Packung behaup­tet (das wäre nicht schlimm, denn das ist das Leben am Ende auch) es ver­ur­teilt zu lan­gem Siech­tum. Hat man dar­auf ein Grund­recht, das man in der Öffent­lich­keit aus­le­ben darf?


  1. sie­he hier