Nun mag man sich als Mac-User dar­über wun­dern, für wel­che Ziel­grup­pe das neue Sub­note­book gedacht ist. Es könn­te natür­lich auch sein, dass dort drü­ber bei Apple ein Trend gese­hen wird, den wir in unse­rer beschränk­ten Sicht­wei­se1 nicht erken­nen kön­nen.
Die — haupt­säch­lich tech­nisch — ori­en­tier­ten Vor­wür­fe an die Adres­se App­les sind aller­dings recht halt­los:

«Heise.de» zählt auf, was alles fehlt: «DVD-Bren­ner, Modem, LAN, Fire­Wire, Spei­cher­kar­ten-Slot, Mikro­fon­ein­gang, Expres­s­Card-Slot, ein RAM-Steck­platz zum nach­träg­li­chen Ein­bau von Arbeits­spei­cher und wahl­wei­se auch ein UMTS-Modul samt SIM-Kar­ten-Slot.» (net­zei­tung)

Klar, was auch fehlt, ist ein Klo­pa­pier­rol­len­hal­ter, der gleich­zei­tig den Ben­zin­preis senkt.
Ich habe schon man­chen Com­pu­ter beses­sen und benutzt, so eini­ge bei Freun­den gewar­tet und sogar auf­ge­rüs­tet. Was aller­dings von den Benut­zern so ziem­lich als Letz­tes ver­langt wur­de, war die Mög­lich­keit, selbst an den Din­gern rum­zu­schrau­ben. Das Bas­teln über­lässt der Nor­mal­be­nut­zer ent­we­der der IT-Abtei­lung oder den Linux-Freaks.
Der durch­schnitt­li­che Benut­zer möch­te, dass er das Ding bedie­nen kann. Tau­sen­de von Anschlüs­sen und Steck­plät­zen sind für die meis­ten Benut­zer nur Aus­druck männ­li­chen Potenz­ge­prot­zes („Ich kann mein Ding über­all rein­ste­cken!“).
Viel­leicht hat man sich bei Apple mal wie­der über­ho­ben (wie schon mit dem Cube), aber viel­leicht gibt es da drau­ßen auch tat­säch­lich Benut­zer, die nicht mehr wol­len, als sie auch benö­ti­gen. Und außer­dem hei­ßen Sub­note­books ja des­we­gen „Sub-„, weil sie eben nicht alles kön­nen. Nicht mal Klo­pa­pier­rol­len hal­ten oder den Ben­zin­preis sen­ken.


  1. einer eigen­ar­ti­gen Mix­tur aus Tech­nik­feind­lich­keit und Win­dows-Maso­chis­mus