Gera­de habe ich mir das Ein­füh­rungs­vi­deo (eng­lisch) zum neu­en Betriebs­sys­tem von Apple, Mac OS X 10.5 „Leo­pard“ ange­schaut. Du mei­ne Güte, es gibt da drau­ßen Leu­te, die sich stän­dig dar­über Gedan­ken machen, wie man im digi­ta­len Zeit­al­ter noch kom­for­ta­bler unter­wegs ist.
Auf den ers­ten Blick wür­de man als XP-Benut­zer das Meis­te als „Spie­le­rei“ abtun – bis man sich mal Gedan­ken macht über die Maus­ki­lo­me­ter und ubi­qui­tä­re „Assis­ten­ten“, die einem das Leben mit dem Com­pu­ter eigent­lich ein­fa­cher machen soll­ten, indem sie der Absicht des Benut­zers sofort Taten fol­gen las­sen: „Sie wol­len einen neu­en Dru­cker ein­rich­ten?“ – „Ja.“ – Bit­te wäh­len sie einen Dru­cker aus dem Menü aus.“ Was weiß denn ich, ob das der Epson 6000 xyz oder 6001uvw ist. Wenn das der Rech­ner schon nicht weiß, muss ich also auf­ste­hen und nach­schau­en.
Und war­um kann der Com­pu­ter das nicht allei­ne? War­um kann er nicht meh­re­re Dru­cker im Büro zusam­men­fas­sen, damit der Text eben auf dem zwei­ten gedruckt ist, wenn der Kol­le­ge den ers­ten belegt hat?
Das kann Mac OS X schon lan­ge. Aber dass sie mit die­ser „CoverFlow“-Geschichte, dem aus Linux bekann­ten „Spaces“ und der Time Machi­ne einen drauf­set­zen wür­den, hät­te ich nicht gedacht. Am meis­ten aber wun­dert mich, dass die­se Fea­tures schon seit über einem Jahr bekannt sind und ange­kün­digt waren. Ein hal­bes Jahr vor Vis­ta. Wofür bezah­len die ihre vie­le Tau­send Ent­wick­ler eigent­lich?