Die Paletten lassen sich natürlich auch auf mehrere Bildschirme verteilen.

Der durch­schnitt­li­che Com­pu­ter­be­nut­zer hat ein Pro­blem, wenn es dar­um geht, Ide­en und Zusam­men­hän­ge bild­lich dar­zu­stel­len. Da ist dann schnell mal der 7 GHz-Rech­ner abge­schal­tet und man greift wie­der zu Papier und Stif­ten: „Also, ich stel­le mir das fol­gen­der­ma­ßen vor: …“ Wer nach zehn Minu­ten ein voll­ge­mal­tes Papier und zufrie­de­ne Gesich­ter vor sich hat, weiß, dass die Ver­an­schau­li­chung wesent­lich erfolg­rei­cher war als es ein halb­stün­di­ger Vor­trag jemals sein wird.

Links:

Fea­tures:

  • Ebe­nen
  • Mehr­sei­tig­keit
  • Farb­ma­nage­ment
  • Link­Back
  • Glie­de­rung
  • Script­fä­hig­keit (App­le­Script)
  • Mehr­spra­chig­keit (deutsch, eng­lisch, spa­nisch, fran­zö­sisch, ita­lie­nisch, japa­nisch, nie­der­län­disch) ? es wird auto­ma­tisch die Sprach­ein­stel­lung des Betriebs­sys­tems ver­wen­det

Kurz­be­schrei­bung des Her­stel­lers:
When you need a clear under­stan­ding of how tasks, activi­ties, and pro­ces­ses are car­ri­ed out, Omni­Graff­le can help you pro­du­ce ama­zing-loo­king dia­grams that com­mu­ni­ca­te infor­ma­ti­on far bet­ter than wor­ds – and if you’re just loo­king to make a pos­ter for your Sunday gara­ge sale, it’s per­fect for that too. Dia­grams are basic to the way peop­le think, and we crea­te them all the time without even rea­li­zing it. Wha­te­ver your pro­fes­si­on or inte­rests, chan­ces are youâ??ve occa­sio­nal­ly sket­ched out some ide­as on a pie­ce of graph paper or the back of a nap­kin. Omni­Graff­le is the tool to help you orga­ni­ze your thoughts visual­ly, docu­ment them beau­ti­ful­ly, and com­mu­ni­ca­te them to the world. More than just a sil­ly name, Omni­Graff­le is a power­ful, yet easy to use dia­gramming and drawing tool. Omni­Graff­le can help you make ama­zing gra­phic docu­ments quick­ly by kee­ping lines con­nec­ted to shapes even when they’re moved, pro­vi­ding sten­cils full of com­mon sym­bols for you to drag and drop, and magi­cal­ly orga­ni­zing dia­grams with just one click. Crea­te flow charts, org charts, net­work dia­grams, fami­ly trees, pro­ject pro­ces­ses, office lay­outs – or any­thing else that can be rep­re­sen­ted by sym­bols and lines.

Ich den­ke: bes­ser, wenn die Augen mit­ar­bei­ten. Was aber, wenn dann alle Teil­neh­mer davon eine Kopie mit nach Hau­se neh­men wol­len, um sich das Gesag­te noch­mals vor Augen zu füh­ren? Den Scan­ner anwer­fen? Und wie bekom­me ich die über­flüs­si­gen Lini­en dann weg? Fra­gen sie dann bloß nicht einen Illus­tra­ti­ons­pro­fi: der schießt mit Kano­nen auf Spat­zen. Wie, drei Stun­den und das Gan­ze in CMYK? Geht’s nicht auch ein biss­chen klei­ner?

Klar, es geht: Die Jungs von Omni­Graff­le sind schon so lan­ge im Geschäft, die benut­zen die Soft­ware auch, die sie ver­kau­fen. Omni­Graff­le, das gra­fi­sche Werk­zeug zu OmniOut­li­ner, arbei­tet mit die­sem eng zusam­men und soll dem Benut­zer die bild­li­che Dar­stel­lung all jener Din­ge erleich­tern, die zu erklä­ren eine klei­ne Ewig­keit dau­ert.

Also schal­ten wir den Rech­ner jetzt mal nicht ab, son­dern öff­nen ein lee­res Blatt in Omni­Graff­le. Die Arbeits­flä­che lässt sich über meh­re­re Ebe­nen und Druck­sei­ten ver­tei­len, die Arbeits­flä­chen wie­der­um in belie­bi­ger Anzahl hin­ter­ein­an­der schal­ten. Aber fan­gen wir von vor­ne an: mit­ten­drin. Was wol­len wir? Eine Ide­en­samm­lung? Bea­mer anschal­ten, die Teil­neh­mer dür­fen laut mit­den­ken. Den Out­line-Modus akti­viert und die Stich­wör­ter eines nach dem ande­ren notiert. Wie von Zau­ber­hand beginnt Omni­Graff­le sie auf der Arbeits­flä­che anzu­ord­nen. Jetzt fas­sen wir die Begrif­fe zusam­men: Omni­Graff­le schiebt sie wie­der live auf der Arbeits­flä­che umher. Ach, Ihnen gefällt die Dar­stel­lung der Gedan­ken­bla­sen nicht? Neh­men wir doch Notiz­zet­tel! Ein Maus­klick und wir sehen Notiz­zet­tel, die auto­ma­tisch ange­ord­net wer­den, sobald wir die Begrif­fe umgrup­pie­ren. Damit blei­ben garan­tiert eini­ge Mün­der offen ste­hen. Und dann spei­chern wir das Ergeb­nis als PDF ab oder expor­tie­ren als Visio XML, damit die Kol­le­gen damit wei­ter­ar­bei­ten kön­nen.

OK, das war fürs Auge. Was aber machen wir noch? Vor­la­gen erstel­len, die wir den ein­zel­nen Arbeits­blät­tern zuord­nen kön­nen. An Objek­te Aktio­nen hef­ten, die beim Ankli­cken Scripts ablau­fen las­sen, Datei­en öff­nen oder Inter­net­sei­ten öff­nen. Und vor allem kann man Zeich­nen. Orga­ni­gram­me, Woh­nungs­ein­rich­tung, Daten­bank­struk­tu­ren, Schalt­bil­der, Netz­werk­dia­gram­me, Fluss­dia­gram­me, Mind Maps, Schau­ta­feln, etc pp.

Als Import bie­ten sich alle gän­gi­gen Gra­fik­for­ma­te an (PDF, JPG, GIF, PNG, BMP, EPS, …). Die Bil­der kön­nen ent­we­der hin­ein­ko­piert wer­den oder nur als Refe­renz ange­legt. Letz­te­res ver­rin­gert die Datei­grö­ße, macht den Doku­men­ten­aus­tausch aller­dings zu einer Kon­zen­tra­ti­ons­auf­ga­be, da dann alle refe­ren­zier­ten Gra­fi­ken mit­ge­lie­fert wer­den müs­sen (beim HTML-Export wer­den die Gra­fi­ken zu JPG kon­ver­tiert und dazu gelegt).

Jedem Doku­ment kön­nen Farb­pro­fi­le zuge­wie­sen wer­den. Dadurch lässt sich Omni­Graff­le auch in einen farb­kon­sis­ten­ten Arbeits­pro­zess ein­bin­den. das freut den Gra­fi­ker, falls er die Ide­en in eine Illus­tra­ti­on ein­bin­den soll. Oder den Redak­teur, weil er ein Dia­gramm erhält, das ohne wei­te­ren Auf­wand in eine Doku­men­ta­ti­on ein­bin­den kann. Oder schnell mal eine Tabel­le in die Gra­fik ein­fü­gen. Oder eine bestehen­de Gra­fik impor­tie­ren und mit Kom­men­ta­ren ver­se­hen und dann als PDF/​EPS/​… in die Doku­men­ta­ti­on ein­fü­gen, oder, oder, oder.

Die Paletten lassen sich natürlich auch auf mehrere Bildschirme verteilen.
Die Palet­ten las­sen sich natür­lich auch auf meh­re­re Bild­schir­me ver­tei­len.

Eigent­lich kann man mit dem Pro­gramm so ziem­lich alles dar­stel­len, was man sonst über kom­pli­zier­te Gra­fik­pro­gram­me oder aus­ge­klü­gel­te Arbeits­ab­läu­fe lösen wür­de. Wer es ger­ne struk­tu­rier­ter haben möch­te, öff­net sich in Omni­Graff­le die Struk­turan­sicht und glie­dert sei­ne Ide­en. Omni­Graff­le fügt in der Dar­stel­lung auto­ma­tisch die dazu gehö­ri­gen Abhän­gig­kei­ten ein.

Eine wei­te­re Eigen­schaft ist seit der Ver­si­on 4 die Ein­bin­dung in das Link­back-Sys­tem: OmniOut­li­ner aus dem glei­chen Haus oder Nisus­Wri­ter die­nen dabei als Con­tai­ner für Zeich­nun­gen und Dia­gram­me, die in Omni­Graff­le ange­fer­tigt wer­den. Ähn­lich dem beschränk­te­ren OLE inner­halb der MS-Office Pro­gram­me wird ein Dia­gramm, das in Omni­Graff­le erstellt wur­de, per Copy&Paste in ein Nisus­Wri­ter Doku­ment ein­ge­fügt und ver­knüpft.

Der Dop­pel­klick auf das Dia­gramm öff­net nun wie­der Omni­Graff­le und man kann Ände­run­gen vor­neh­men. Dadurch wird ein leis­tungs­fä­hi­ges Schreib­pro­gramm wie Nisus­Wri­ter um die Fähig­keit kom­ple­xer Gra­fik­dar­stel­lung erwei­tert. Das Sel­be funk­tio­niert auch mit OmniOut­li­ner, so dass auch Glie­de­run­gen und Lis­ten mit kom­ple­xen Dar­stel­lun­gen ergänzt wer­den kön­nen wer­den.

Und wer es ger­ne etwas auto­ma­ti­scher haben möch­te: natür­lich las­sen sich Objek­te in Gra­fi­ken auch mit App­le­Scripts ver­se­hen (die man seit Ver­si­on 10.4 auch recht ein­fach mit dem Auto­ma­tor selbst erstel­len kann), so dass bei­spiels­wei­se in der Dar­stel­lung eines Doku­men­ta­ti­ons­pro­zes­ses im Hin­ter­grund die gespei­cher­ten Gra­fi­ken in ein Doku­ment ein­ge­bun­den, durch­num­me­riert und als PDF abge­legt wer­den kön­nen. Fer­tig ist die aktu­el­le bebil­der­te Hand­lungs­an­wei­sung.

Jetzt brau­chen die armen Nicht-Mac-User nur noch die pas­sen­de Hard­ware …
😉