Nach meh­re­ren Anläu­fen und unter­bro­chen von not­wen­di­gen Pro­jek­ten, die dem schnö­den Brot­er­werb die­nen, kann die ers­te Fas­sung des „Illus­trier­ten Mär­chen­buchs“ online gehen. Als im Sep­tem­ber die ers­ten zwei Mär­chen zum „Neischme­cke“ in der vor­läu­fi­gen Fas­sung fer­tig waren (und damit das Lay­out stand, dach­te ich), sah es so aus, als ob es nur noch ein klei­ner Schritt bis zur fer­ti­gen Fas­sung sein wür­de. Weit gefehlt.

Zum Mär­chen:

Nota bene:
Die PDF ist für den Aus­druck gesperrt. Ich bit­te Sie, mir bei Bedarf eine Mail zu schi­cken, damit ich Ihnen das Pass­wort zusen­den kann. Par­al­lel dazu bit­te ich Sie um eine Spen­de an eine gemeinnützige/​karitative Orga­ni­sa­ti­on (Kin­der­hilfs­werk etc.).

Wie jeder weiß, der sich mal mit Pro­jek­ten beschäf­tigt hat, die eben nicht „mal so“ aus der Hüf­te geschos­sen wer­den sol­len /​ dür­fen, sind die letz­ten 5% immer die auf­wän­digs­ten. Gera­de die Nach­be­ar­bei­tung der Bil­der und neue Über­le­gun­gen zum Lese­ver­hal­ten und bes­se­ren Benutz­bar­keit durch die Ziel­grup­pe (Erwach­se­ne mit Kin­dern im Mär­chen­al­ter und Kin­der, die zum ers­ten Mal „ech­te“ Mär­chen selbst lesen möch­ten) ent­pupp­te sich als so umfang­reich, dass die ursprüng­li­che Zeit­pla­nung kom­plett „über den Jor­dan“ ging.

So aber habe ich die ruhi­gen Tage zwi­schen den Jah­ren nut­zen kön­nen, um noch­mals Hand anzu­le­gen. Die Benut­zung des Mär­chen­buchs stel­le ich mir in meh­re­ren Schrit­ten vor: Die Erzie­hungs­be­rech­tig­ten laden sich die kom­plet­te PDF auf den Rech­ner und lesen mal pro­be­wei­se rein. Dann könn­te man ein­zel­ne Mär­chen aus­dru­cken und vor­le­sen (ein Tin­ten­strahl­dru­cker kann hier nütz­lich sein) oder aber — wer über die Mög­lich­keit ver­fügt — das kom­plet­te Buch dop­pel­sei­tig aus­dru­cken, lochen und in ein Ring­buch ein­hef­ten. Fer­tig ist das Märchenbuch.

Vor dem unbe­denk­li­chen Kon­sum sei aller­dings gewarnt: Mär­chen sol­len und kön­nen die Fan­ta­sie anre­gen. Sie sol­len in eine ande­re Welt ent­füh­ren und besit­zen ein eige­ne Spra­che, die für den Lese­an­fän­ger und Unge­üb­ten zunächst etwas sper­rig klin­gen mag. Daher soll­ten Sie sich auf Fra­gen zur Bedeu­tung ein­zel­ner Begrif­fe gefasst machen.

Es war mir wich­tig, die­ses alter­tüm­li­che Deutsch bei­zu­be­hal­ten, um die Atmo­sphä­re zu ver­stär­ken und die Zeit­lo­sig­keit der Mär­chen zu beto­nen. Immer­hin lie­gen schon zwi­schen den Tex­ten und den Illus­tra­tio­nen knapp 100 Jahre.

Und nun wün­sche ich viel Spaß beim Lesen!